Daniel sitzt mir gegenüber, 15 Jahre alt, neugierig, clever. Er versteht sehr schnell - und zweifelt auch ebenso schnell. Gut so, denn genau diese Kombi führte zu einer Frage, die echten Impact auslöste. Wir haben im Lerncoaching mit KI gearbeitet: Lernstoff zusammengefasst, Beispiele generieren lassen, Lernstrategien ausprobiert. Ziel war, herauszufinden, wie KI ihn beim Lernen unterstützen kann.
Je geringer der formale Rahmen für Lernen ist, desto herausfordernder ist es. Ein Live-Seminar gibt z.B. so einen (zeitlichen) Rahmen vor. Sich Lernzeiten für Selbstlernphasen einzurichten und diese v.a. einzuhalten, ist für viele eine große Herausforderung - einschließlich mir ;-). Wie gut, dass wir auf eine Lern-Community mit großer Erfahrung zurückgreifen können. Also habe ich gefragt, welche Strategien es gibt - und bekam von 52 Lernenden z.T. überraschende Ideen.
Diese Lerncoaching Geschichte kennen alle, die bei uns die LC-Ausbildung gemacht haben. Und auch wenn es schon viele, viele Jahre her ist, seit ich sie im Lerncoaching erlebt habe, hat sie mich nachhaltig beeindruckt. Sie zeigt so wunderbar, dass Lernen so viel mehr ist als eine gute Lerntechnik parat zu haben. Und sie macht deutlich, wie wir im Lerncoaching arbeiten: lösungs- und zielorientiert sowie an der Struktur statt am Inhalt.
"Bitte schnell ein Lerncoaching, bevor der Chirurg ausflippt", so schildert mir Darya ihr Anliegen. Hatte ich so auch noch nie gehört, umso neugieriger war ich, was dahinter steckt. Darya ist Mitte 30 und im zweiten Jahr ihrer Pflegefachkraft-Ausbildung. Grundsätzlich ist sie gut, nur manchmal stößt sie an ihre Grenzen. Da das ausbildende Krankenhaus sie später unbedingt haben möchte, wird ihr über die Pflegeschule ein Lerncoaching ermöglicht. Mittlerweile hat sich Lerncoaching in der...
Ein Bestandteil von selbstgesteuertem Lernen ist das Zusammenstellen der Inhalte und Lernwege. Viele sind damit überfordert, da sie bei der eigenen Lernsozialisation meist keine Rolle spielte. Eine gut nachvollziehbare Vorgehensweise an der du dich orientieren kannst, findest du im folgenden. Wir nutzen dafür die naheliegende Analogie einer Urlaubsreiseplanung. Als Beispiel habe ich meine persönliche KI-Reiseplanung als prozedurale und inhaltliche Inspiration gewählt.
Was wäre, wenn wir „Lernziele“ konsequent durch „Machziele“ ersetzen würden? Im Handeln, in der Sprache, im Denken? Diesen interessanten Gedankensamen hat Ben Jaksch in einem Podcast Gespräch mit Conny Hattula im März 2023 gegen Ende eher so nebenher formuliert … und er ließ mich nicht mehr los. Also habe ich ein bisschen damit experimentiert. Das Ergebnis: es verändert sich tatsächlich etwas. Vor allem in der Haltung gegenüber Lernen. Positiv.