In vielen meiner Seminare steht ein zusätzlicher Stuhl im Raum, auf dem niemand sitzt und der trotzdem ein Namensschild hat. Das kann der Platz von „Frau Ja-Aber“, oder von „der Customer Persona Lea“, oder auch von „Lion, dem Schüler aus dem Jahr 2040“ oder sogar der Stuhl von der „Demokratie“ sein. Fast immer entwickelt dieser leere Stuhl im Laufe des Tages eine erstaunliche und wichtige Präsenz.
Heute gibt es mal wieder etwas für das Präsenz-Training, und zwar ganz ohne KI und ganz analog. Vor einigen Jahren hing ich zum ersten Mal eine Reihe von Zetteln im Seminarraum auf. Jeder mit kleinen Abrissstreifen unten, so wie man sie manchmal an Laternenmasten oder an Schwarzen Brettern sieht: „Gitarrenunterricht“, „Wohnung zu vermieten“, „Yoga-Kurs“. Nur dass auf meinen Zetteln andere Dinge standen. Als die ersten Teilnehmenden in den Raum kamen, fanden sie ein Flipchart vor,...
Wissen, Ideen und Inspirationen zu teilen statt sie zu sammeln und zu horten ist sicherlich eine der wichtigsten Prämissen in der modernen Lernwelt. Diese Haltung kann man nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf kognitiver Ebene "verordnen", sondern sollte erlebbar sein. Genau das war eines unserer Ziele auf den Lerncoaching-Erlebnistagen im Mai 2025. Das Event lebte davon, dass Informationen geteilt werden, v.a. wenn wir als starke Community etwas bewegen wollen. Dafür suchten wir nach einer...
Seit Anfang April kommt keiner mehr an den von ChatGPT generierten Action Figuren vorbei, die einen selbst in einem Blister zeigen samt Namen, Slogan und einigen Accessoires. Social Media wird geradezu überschwemmt mit den Bildern. Auf der einen Seite sehr witzig und ein guter Anlass, mehr mit ChatGPT zu machen und am Ball zu bleiben. Auf der anderen Seite gehört das nicht gerade zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit KI, denn besonders die Generierung von Bildern haben einen enormen...
Eine meiner Lieblingsmethoden, um an ein Thema heranzuführen ist die "wertschätzende Kontroverse", die neben dem inhaltlichen Beschnuppern auch einen ganz klaren Rahmen für die Art der Zusammenarbeit und des Umgangs miteinander im Seminar setzt, ohne explizit Regeln vereinbaren zu müssen. Sie passt zu nahezu allen Themen, kann flexibel gestaltet werden und braucht nur ganz wenig Vorbereitung.
Als Trainerin moderiere ich nicht nur Lernprozesse, sondern vermittle auch Inhalte. Um die Aufmerksamkeit möglichst hoch zu halten, verwende ich viele verschiedene Methoden, eine davon ist die Stichwort-Präsentation. Mit dieser Methode bringst du Bewegung in deine Seminare und sorgst gleichzeitig für eine klare, strukturierte Visualisierung. Die Teilnehmenden werden aktiv eingebunden und erhalten spielerisch einen Überblick über zentrale Inhalte. So gehts:
Stelle dir vor, du sollst einen Workshop halten, erfährst das Thema jedoch erst morgens am Veranstaltungstag und hast vom Inhalt keine Ahnung. Horrorvorstellung - ja, wenn man in seiner üblichen Trainer:innen-Rolle bleibt. Nein, wenn man in die Rolle des Learning Facilitators schlüpfen kann. Hier erfährst du, wie ich den Workshop vorbereitet und moderiert habe. Dieser Artikel ist der 3. und letzte aus der Sokratischen Trilogie.