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NLP-Begriffe von A-Z

In diesem Online-Lexikon finden Sie viele wichtige NLP-Begriffe mit kurzen Definitionen und Erklärungen. Das Lexikon wird kontinuierlich ergänzt und überarbeitet. Schauen Sie also immer wieder herein!

Weiter unten auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Entstehung und die Grundlagen des NLP.

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Überblick: Entstehung und Grundlagen des NLP

Worum es bei NLP geht NLP ist eine sehr wirkungsvolle Methode, um die Kommunikation mit anderen Menschen – z.B. Arbeitskollegen, Familie, Freunden oder Bekannten - und sogar mit uns selbst zu verbessern. Es bietet auch viele Möglichkeiten an, wie wir unser Handeln zielgerichteter und erfolgreicher gestalten oder ungünstige Verhaltens- oder Denkweisen verändern können.

Die Abkürzung NLP steht für Neuro-Linguistisches Programmieren und dieser etwas komplizierte und für manche ein wenig technisch anmutende Name drückt sehr gut aus, womit sich NLP beschäftigt:

Was der Name "NLP" über das Modell aussagt
Der neurologische Aspekt im NLP bedeutet, dass NLP sich mit dem Nervensystem und den Funktionsweisen des Gehirns beschäftigt. Ebenfalls ein sehr wichtiger Bereich im NLP ist die Sprache, die unsere Denkstrukturen widerspiegeln. Wir benutzen Sprache zum Denken, um Ordnung und Strukturen zu schaffen, Konzepte zu bilden, zum Abstrahieren und unser Verhalten zu koordinieren. Mit Sprache kommunizieren wir nicht nur mit anderen, sondern auch mit uns selbst! Mit Programmieren meinen wir im NLP das geplante, bewusste, zielgerichtete Handeln.

Im NLP gehen wir davon aus, dass Handeln nicht automatisch oder vorbestimmt abläuft, sondern dass es gestaltbar und somit auch veränderbar ist!

Wie alles begann
Die wesentlichen Grundprinzipien, Techniken und die Namensgebung wurden in den 70er Jahren an der Universität von Santa Cruz in Californien, USA, entwickelt und definiert. Gründungsväter des NLP sind John Grinder und Richard Bandler. Grinder war zu dieser Zeit Linguistikprofessor an der University of California in Santa Cruz und Bandler Student der Psychologie.

Bandler war äußerst interessiert an den damals ganz neu entwickelten psychotherapeutischen Methoden, wie z.B. die von Fritz Perls gegründete Gestalttherapie. Bandler editierte ein Buch über die Arbeitsweise Perls und las Scripte von Sitzungen, besuchte Therapie-Workshops und begann dann selbst welche zu geben – mit Erfolg! Er hatte großen Zulauf und er merkte, dass er sehr effektiv arbeitete, ohne zunächst sagen zu können, woran das lag.

Da begann die Zusammenarbeit mit John Grinder, der anbot, die von Bandler verwendeten Sprachmuster zu beobachten, und zu analysieren. Und damit entstand das Grundprinzip, das sich durch die Entstehungsgeschichte des NLP, aber auch durch das gesamte Modell bis heute zieht: die Beobachtung und Analyse von erfolgreichen Verhalten, dem Herausfinden der entscheidenden Faktoren, warum und wie etwas funktioniert, um es dann anderen beizubringen. Im NLP nennen wir ein solches Vorgehen Modelling.

Bandler und Grinder beobachten therapeutische Meister
Von 1972 an beobachteten Bandler und Grinder gemeinsam therapeutische Meisterleistungen, um herauszufinden, was genau diese Therapeuten derartig erfolgreich machte!

Erfolgreich bedeutete, dass sich schnell, offensichtlich und nachhaltig positive Veränderungen bei den Klienten nachweisen ließen – und das selbst bei Problemen, die schon seit vielen Jahren existierten! Bei der Arbeit anderer Therapeuten der gleichen Disziplin ließen sich keine, geringe oder nur langsame Veränderungen beobachten. Irgendetwas jenseits der inhaltlichen Ausrichtung mussten diese Therapeuten also anders und besser machen! Aber was? 4 Jahre lang untersuchten Grinder und Bandler akribisch hunderte von Therapiesitzungs-Skripte und Videoaufnahmen von drei therapeutischen Meistern dieser Zeit: Fritz Perls, dem innovativen Begründer der Gestalttherapie, Virginia Satir, einer äußerst erfolgreichen Familientherapeutin und zuletzt Milton H. Erickson, dem legendären Hypnotherapeuten aus Phönix in Arizona.

Ziel von Bandler und Grinder war es, herauszufinden, auf welchen Strukturen die psychotherapeutischen Erfolge basierten. Beeinflusst von dem damals ebenfalls in Kalifornien lebenden britischen Anthropologen Gregory Bateson, der sich mit Forschungen zu Kommunikation, Psychologie und Systemtheorie befasste, und dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick, lenkten die beiden ihre Aufmerksamkeit ganz besonders auf die Kommunikationsmuster der drei Therapeuten – und entdeckten dabei Erstaunliches!

Die gewonnen Erkenntnisse verdichten sich zu „NLP“
Im Jahre 1976 trafen sich Bandler und Grinder und trugen ihre gesammelten Erkenntnisse und Entdeckungen zusammen und entwickelten daraus das Modell, das sie nach langem Überlegen „NLP“ nannten.

In den folgenden Monaten und Jahren veröffentlichen sie Bücher und verbreiteten NLP in Seminaren und Workshops in ganz Amerika. Seit dieser Gründungszeit Mitte der 70er Jahre wurde das Modell durch viele Forschungen und neue Impulse verschiedener NLP-Anwender und –Denker kontinuierlich weiterentwickelt.

Heute ist NLP überall in den USA und in Europa fest etabliert (die östliche Welt entdeckt NLP gerade) und wird seit Mitte der 80er Jahr in ganz verschiedenen Kontexten jenseits der Psychotherapie eingesetzt, z.B. im Business, in der Pädagogik oder im Sport. 

 

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